Aceh Indonesien

Angekommen

Strand

Mittlerweile angekommen in Indonesien und auf Pulau Weh bin ich extrem angetan von beidem. Die Indonesier sind extrem freundlich, vielleicht die freundlichsten Menschen die ich bisher getroffen hab. Aber von Anfang an.

Angereist bin ich mit Emirates über Dubai nach Jakarta. An den beiden Anreisetagen habe ich verflucht, dass man nach Pulau Weh nicht einfach so per Direktflug kommen kann. Obwohl ich mir diese Gegend auch deswegen ausgesucht hab. Aber das war schon ganz schön anstrengend hierher zu kommen. Angefangen hat eigentlich alles ganz bequem. Ein relativ neues Flugzeug (und die Emirates-Flieger sind schon sehr gemütlich), kein Sitznachbar, ein generell eher leeres Flugzeug und lauter gute Filme im Bordprogramm. Bis nach Dubai also alles in Butter, aber von da an ging es mit der Bequemlichkeit stetig Berg ab. Ein paar Stunden Aufenthalt in Dubai und dann mit einem deutlich älterem Modell nach Jakarta. Plärrende Kleinkinder, ein unangenehmer Sitznachbar und kleinen Bildschirm mit deutlich weniger Unterhaltungsprogramm. Obwohl ich den “Bitte nicht stören”-Sticker (und mein “Bitte nicht stören”-Gesicht) aufgesetzt habe wurde ich mehrmals geweckt. Wegen Frühstück, wegen Frühstück wieder mitnehmen, wegen Trinken, wegen Lunch und gefühlt wegen allem Möglichen. Irgendwie hat es nach Siel gerochen und irgendwie war ich wohl einfach ein wenig schlecht gelaunt. Generell ist Emirates aber schon sehr empfehlenswert.
In Jakarta angekommen bin ich schon etwas besser gelaunt, kann aber den Shuttle-Bus zum Hotel nicht finden. Eine kurze Taxifahrt später komme ich im Hotel an und kann mich bis 3:45 Uhr am nächsten Morgen ausruhen. Dann geht mein Flug nach Banda Aceh. Zweieinhalb Stunden sollten ja zu schaffen sein, dann eine kurze Busfahrt, eine Fährfahrt und noch mal ein Taxi, zu diesem Zeitpunkt habe ich mir das alles noch ganz einfach vorgestellt. Womit ich nicht gerechnet hatte ist das lange Wochenende in Indonesien, das viele Indonesier nutzen um mal nach Pulau Weh zu fahren. Alles ist überfüllt. Der Flughafen, der Fähranleger, die Fähre, die Insel. Am Fähranleger stoße ich auf das erste Problem. Nach über einer Stunde anstehen wird kurz bevor ich an der Kasse bin eben diese geschlossen. Die übernächste Fähre ist damit ausgebucht. Ich habe mich während der Wartezeit mit ein paar jungen Indonesiern unterhalten. Sehr nette Jungs und Mädels um die 20, die sich ein schönes Wochenende auf der Insel machen wollten. Und wir sind alle etwas genervt. Es sieht nicht gut aus, der Anleger ist immer noch voller Menschen und so viele Fähren fahren nicht mehr. Ich verliere die Indonesier aus den Augen und stelle mich schon darauf ein die Nacht in Banda Aceh zu verbringen. Da kommt eine der Mädels an, hält mir ein Ticket hin und sagt, sie haben welche für die Autofähre ergattern können und mir einfach mal ein Ticket mitgebracht. Das ich ihnen zum ganz regulären Preis abkaufen kann. Trotz brüllender Hitze, einer Luftfeuchtigkeit von 380 Prozent und Menschen überall steigt meine Laune extrem. Die Leute hier sind wirklich unglaublich freundlich und hilfsbereit. Auf der übervollen Fähre ergattere ich einen Sitzplatz und unterhalte mich nett mit einer etwas älteren Indonesierin neben mir.
Auf der Insel angekommen habe ich schnell einen netten Taxifahrer gefunden, der mich in einem mehr als klapprigem Gefährt in etwa 45 Minuten zu den Lumba Lumba Divers am Gapang Beach fährt.

"Comfort" ist nur ein Motto erklärt mir der Taxifahrer und nicht wirklich ernst zu nehmen. Achso, na dann.

„Comfort“ ist nur ein Motto erklärt mir der Taxifahrer und nicht wirklich ernst zu nehmen. Achso, na dann.

Und ich werde dort sehr herzlich aufgenommen. Das Zimmer ist gut und hat Meerblick. Beim Aufwachen aufs Meer schauen, ich mag das. Und am nächsten Tag gehen schon die ersten Tauchgänge los. Aber dazu später mehr.

 

Das Tauchcenter

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über

Diplom-Soziologin, Produktmanager, Certified ScrumMaster und DiveMaster. In Hamburg zu Hause, in München dahoam. Mehr zu mir gibts hier.

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