Amerika Kanada

Kanada im Mai

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“In Vancouver kannst du vormittags Skifahren und nachmittags segeln” erzählte mir ein Kanadier in Vietnam. Und obwohl ich weder Ski fahre noch segle fand ich das sofort spannend. Vancouver belegt regelmäßig die vorderen Plätze bei Rankings um Städte mit hoher Lebensqualität und ich mag Kanadier. Was liegt da näher als einfach mal hinzufliegen?

In letzter Zeit drehen sich meine Reisen hauptsächlich ums Tauchen und nur selten bin ich wohin gereist, wo das Wetter nicht mindestens ein bisschen besser angesagt ist als an meinem Abflugort.

Und jetzt bin ich am Tag der Arbeit auf dem Weg nach Vancouver, mehr oder weniger liebevoll auch Raincouver genannt.

Hinkommen

Von Hamburg über London gehts erst nach Seattle. Von dort jetzt doch nach langem inneren Hin und Her per Flugzeug nach Vancouver weiter. Zuerst wollte ich mit dem Amtrak von Seattle nach Vancouver reisen. Die Strecke ist nicht weit, nur 240 km und eine Grenze trennen die beide Städte. Da der Zug größtenteils an der Küste entlangfährt soll die Strecke auch sehr lohnenswert sein. Mit meiner Ankunft in Seattle hätte ich aber den Vormittagszug gerade verpasst, auf den Nachmittagszug dafür einige Stunden warten müssen. Aber vielleicht kommt es auf dem Rückweg noch zu dieser Zugfahrt.

Im Gegensatz zu der ziemlich nervigen amerikanischen Immigration, die ich bisher aus New York und Miami kenne geht das in Seattle sehr schnell, freundlich und unkompliziert. Als ich dann mit einer kleinen Propeller-Maschine nach einer guten halben Stunde in Vancouver ankomme habe ich allerdings Pech denn mehrere große Maschinen landen zeitgleich in Vancouver, so dass ich fast eine Stunde in der Schlange für die Immigration warten muss. Aber auch das geht das freundlich und unkompliziert.

Unterkommen

Ich bin hier privat untergekommen. Erst gestern habe ich erfahren, dass ich gar nicht wirklich in der Stadt Vancouver bin sondern in der Stadt North Vancouver. Oder auch North Van wie die coolen Leute sagen. Macht aber nichts, denn von hier aus gibt es einen tollen Blick auf Vancouver (gut der Kran nervt ein bisschen) und in der anderen Richtung auf die Berge.

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Einen fixen Plan gibt es nicht. In zweieinhalb Wochen geht es von Seattle aus wieder zurück. Ich besuche erst einen Freund in Vancouver dann sehe ich weiter. Ein paar Tagesausflüge wollen wir machen. Erster Ausflug wird Whistler wo gerade noch Schnee liegt. Der Stanley Park, das Aquarium, Gastown und Downtown stehen auf jeden Fall auf dem Programm. Auf jeden Fall will ich nach Vancouver Island und ich will Wale sehen. Seattle soll auch sehr schön sein, mal sehen wie viel Zeit ich am Ende noch übrig habe. Es ist gut mal wieder nur mit Handgepäck und ohne großen Plan unterwegs zu sein. Die letzten Tauchurlaube mit Tauchgepäck waren ja doch sehr starr geplant.

Ich freu mich jedenfalls auf Vancouver und hoffe auf gutes Wetter. Beim ersten Durchqueren der Stadt bin ich jedenfalls sehr fröhlich gestimmt, die Sonne scheint, die Menschen sind alle draußen unterwegs und genießen die Sonne.

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