Sa Pa Vietnam

Homestay in Sa Pa mit Hindernissen

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Mein Homestay in Sa Pa auf den ich mich vorher sehr gefreut habe wurde mir leider von einer Magenverstimmung ziemlich verhagelt. Ich buchte meinen Zug zurück nach Hanoi und wollte zwei Tage vorher aus meinem Hotel auschecken und mich mit einer der Damen die man in Sa Pa trifft zusammen auf den Weg in ihr Dorf machen um dort dann zu übernachten. Leider gehen Pläne oft nicht so auf und nach der letzten gebuchten Nacht in meinem Hotel war mir klar, dass ich nirgends hingehen würde. Die halbe Nacht musste ich mich übergebend auf der Toilette aufhalten. Irgendwann, irgendwo, mit irgendwas hatte ich mir den Magen verdorben. Eine Nacht konnte ich noch im Hotel bleiben, dann wäre es aber komplett ausgebucht. Gegen Abend ging es mir dann schon ein wenig besser und ich wollte unbedingt mal beim „Festival in the clouds“ in der Stadt vorbeischauen, hab aber schon nach einer halben Stunde gemerkt, dass die Idee eher so mittel war und ich einfach nicht fit genug.

Festival in the clouds

Ausstellung beim Festival in the clouds

Am nächsten Tag musste ich raus aus meinem Hotel und aufgrund des vietnamesischen Feiertags am 30.4. (Befreiungstag) und des Festivals ist Sa Pa ausgebucht. Statt dem eigentlich geplantem „abenteuerlicherem“ Homestay musste ich mich damit zufrieden geben nachmittags mit einem Fahrer in eines der näher gelegenen Dörfer Ta Van zu fahren, ein relativ gemütliches Homestay zu finden und irgendwie den Tag zu überstehen. Obwohl die Familie auch im Haus wohnte, muss man sich das dann eher wie einen Schlafsaal in einer Alpenhütte vorstellen und nicht so sehr im Haus einer Familie wie ich es mir erhofft hatte.

Homestay in Sa Pa

Mein Schlafsaal

Für 200.000 VND (rund 7€) gibts dann die Übernachtung, ein üppiges Abendessen (von dem ich leider wegen des immer noch nervösen Magens nur wenig und nur ein paar Sachen probieren konnte) und Frühstück. Zeitgleich war eine Gruppe von 6 malaysischen Jungs im Haus, die mit ihrer Führerin auf Trekking-Tour hier übernachteten. Die Jungs und auch ihr Guide waren sehr nett, ich leider aber nicht so richtig in Plauderlaune und versuchte nur den Resttag und die Nacht zu überstehen.

Am nächsten Tag ging es schon besser, aber zum Trekking wollte ich die Gruppe dann doch nicht begleiten und ich hab einfach noch ein bisschen die frische Luft und Ruhe genossen bevor es dann abends mit dem Nachtzug wieder zurück nach Hanoi ging.

Alles in allem ist Sa Pa und die Umgebung wirklich schön aber etwas teurer. Ich hatte an den letzten Tagen nur ein wenig Pech.

Alle Fotos gibt es wieder bei Flickr, und ich finde die sind wirklich sehenswert.

Ta Van Village

Ta Van Village

Ta Van Village

Ta Van Village

über

Diplom-Soziologin, Produktmanager, Certified ScrumMaster und DiveMaster. In Hamburg zu Hause, in München dahoam. Mehr zu mir gibts hier.

1 Kommentar

  1. Aldebaran

    Hi Anja, einmalig schöne Fotos und ich liebe deinen realistisch geschriebenen Reiseberichtsstil.